Über uns

Historie

Das Weingut Jakob Pfleger  ist seit dem 17. Jahrhundert im Familienbesitz. Nach dem 30-jährigen Krieg kamen die Pflegers aus dem Salzburger Land in die Pfalz.

Jakob Pfleger

Großvater Jakob Pfleger war Namensgeber für den Betrieb in der heutigen Form als reiner Weinbaubetrieb und schon in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts gehörte unser Weingut zu den höchst ausgezeichneten Betrieben der Pfalz.

Nach dem Studium des Weinbaus und der Oenologie wollte Roland Pfleger  zunächst sein Wissen für 1 Jahr im Ausland (Kalifornien) vertiefen. Als junger “winemaker” in USA hatte er aber die Möglichkeit, in Michigan einen ganz neuen Betrieb mit aufzubauen und wäre fast dort gestrandet. Hier kam es zur Auseinandersetzung mit großen internationalen Weinen und der Umsetzung der eigenen Weinphilosophie, die seinen frankophilen Weinstil geprägt hat. Letztlich wurde so die Passion, die er für den Genuss großer Rotweine entwickelte, mit dem nötigen Feingefühl für den Ausbau von anspruchsvollen Rotweinen umgesetzt.

Innovation

So wundert es nicht, dass Roland Pfleger nach seiner Rückkehr ins heimische Weingut schon 1984 mit den ersten „Barriqueweinen“ in der Pfalz experimentierte, um seinen eigenen Weinstil zu etablieren. Dazu gehörte auch der Anbau für die Pfalz ungewohnter Rebsorten. Er war der erste, der Chardonnay auf dem tertiären Muschelkalkboden des „Felsenberg“ gepflanzt hat, nach dem Motto: was im vergleichbaren Terroir von Burgund gedeiht, muss doch auch hier möglich sein!
Weitere französische Rebsorten wie Sauvignon Blanc und Viognier folgten später. Über die „Barrique-Fässer“, die wir von dort beziehen, entwickelten sich weitere Verbindungen zum Burgund, der französischen Lebensart und zum geliebten Pinot Noir, der heute auf einem Viertel unserer Rebfläche angebaut wird.

Lebensart und Philosophie

Was die Lebensart angeht, haben wir Pfälzer vielleicht einen Standortvorteil mit unserer uralten Kulturlandschaft, wo die Römer schon intensiv Weinbau betrieben und luxuriöse Villen unterhielten und auch Franzosen deutliche Spuren hinterlassen haben. Was wäre denn das Leben ohne Kunst, Musik, gutem Wein und Essen, das man mit Freunden und Familie gemeinsam genießt?

Daraus erwächst eine Lebensphilosophie, die sich in vielen Bereichen wieder auf den Wein überträgt. Der Tradition und der Natur verpflichtet, ist umwelt-schonender Weinbau mit organischer Düngung und viel Handarbeit für uns genauso selbstverständlich, wie die Handlese und der schonende Ausbau der Weine. Das kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern auch Ihnen.

 

Kellerarbeit

erfolgt unter der Prämisse: gesunde, reife Trauben brauchen keine Technik wie Kaltgärung oder Konzentration und schließt die Verwendung großer und kleiner Holzfässer bewußt ein. Der Ausbau aller Rotweine erfolgt nach klassischer, offener Maischegärung mit biologischem Säureabbau und Reife im großen Holzfass bzw. im Barrique-Fass (“Edition CURATOR”). Bei Weißweinen arbeiten wir weitgehend mit Ganztraubenpressung und langem Hefelager, um die feinen Fruchtaromen zu schonen. Die Abfüllung erfolgt spät, um den Weinen die nötige Zeit zur natürlichen Reife und Stabilisierung zu geben.